Kiezblocks bei Stadtraum 2030

Fragt ihr euch auch, wann eigentlich die ersten Kiezblocks kommen?

Lange ist’s her: vor über einem halben Jahr stellten Nachbarschaftsgruppen ihre Ideen und Entwürfe für ein zusammenhängendes Stadtgebiet mit 18 Kiezen vor, die vom Durchgangsverkehr befreit sind. Für schnelles Gelingen schlugen wir in der Machbarkeitsstudie auch gleich einen schlanken 10-Schritte-Prozess für die Umsetzung vor.

Das Bezirksamt sagte eine zügige fachliche Prüfung und Priorisierung zu und Stadtrat Kuhn nahm sich eine Umsetzung in den drei ersten Kiezen vor.

Schritt für Schritt wollten wir den Umsetzungsprozess für jeden Kiez beobachten und aktiv begleiten. Beobachtungsstand von außen: Null Schritte in null Kiezen ist das Bezirksamt weitergekommen. Man hört nur das altbekannte: die Entwürfe werden “geprüft”, weitere Schritte werden dann “intern abgestimmt”.

Soviel “Abstimmung” verstimmt. Ohne Druck scheint sich im Bezirksamt nichts zu bewegen – noch nicht mal für ein paar kleine Verkehrsversuche. Wenn das zu wenig ist, dann müssen wir es Bezirkspolitik und Verwaltung mitteilen, z.B. hier:

Am Sonntag werden im Schlosspark-Kiez Ideen für grüne, menschenfreundliche Straßen vorgestellt und diskutiert. Das Projekt Stadtraum 2030 will den Diskussionsprozess über die Nutzung öffentlichen Raums starten und moderieren. Natürlich wird die lokale Initiative ihren Vorschlag für den Schlosspark-Kiez ohne Durchgangsverkehr zur Diskussion stellen.

Neben Führungen zu den örtlichen Gegebenheiten gibt es Gelegenheiten, direkt nachzufragen. Von 17:30 – 19:00 Uhr könnt ihr mit Politiker*innen über öffentlichen Raum und Verkehrswende diskutieren (Format: Fishbowldiskussion), z.B. mit der Pankower Fraktionsvorsitzenden von B ́90/Die Grünen Cordelia Koch sowie Stefan Gelbhaar, Bundestagsabgeordneter und Sprecher für städtische Mobilität der Bundestagsfraktion von B90/Die Grünen.

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